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Das
DIYA Interview
In den Niederlanden sind sie fester Bestandteil der
holländisch-indischen Jugendszene. Die "Dutch Indian Youth Association", kurz
DIYA, ist bekannt für ihr Engagement in Form von Kultur- und Sportveranstaltungen. Im April 2003 entschlossen sie sich zum ersten Mal eine Party zu veranstalten. Wir sprachen mit dem aktuellen Vorsitzenden Saikat Mazumder und stellen euch DIYA vor.
Die größten indischen Gemeinschaften findet man in England und Nordamerika. Eure Gruppe repräsentiert die indische Gemeinschaft in den Niederlanden. Sag uns doch, wer ihr seid und was eure Ziele sind.
DIYA, das ist die Abkürzung für 'Dutch Indian Youth Association' ist die größte indische Jugendorganisation in den Niederlanden. Wir sind eine Non-Profit Organisation auf rein freiwilliger Basis. Wir möchten jungen Menschen, die sich für Indien interessieren, eine Plattform bieten, um sich in bezug auf die indische Kultur auszutauschen. Und zwar ungeachtet der Religion und Nationalität in und außerhalb der Niederlande.
Seid ihr das, was man hierzulande einen eingetragenen Verein bezeichnet?
Stimmt. DIYA ist eine als "KVK" amtlich eingetragene Organisation in den Niederlanden. Also so etwas wie ein "e.V." bei euch.
Wie seid ihr strukturiert? Welche Rolle spielt bei euch der Vorstand und wie oft wechselt ihr diesen Vorstand?
DIYA wird von einer bestimmten Anzahl von Mitgliedern geführt, die jährlich durch Nominierung der Mitglieder gewählt werden. Der Vorstand hat die Aufgabe Veranstaltungen verschiedenster Art zu planen und zu organisieren, aber auch Außenbeziehungen mit Dritten aufrechtzuerhalten und die Webpräsenz zu verwalten. Das Alter unserer Mitglieder ist zwischen 18 und 32 Jahren.
Die Struktur unseres derzeitigen Vorstandes sieht so aus (klicken
und vergrößern):
Kooperiert ihr mit anderen holländisch-indischen Institutionen in und/oder außerhalb der Niederlande oder ist DIYA bloß ein regionales Projekt?
In den letzten fünf Jahren seit Gründung unserer Organisation haben wir uns stets für wohltätige Zwecke engagiert. Wir haben unsere Hilfe zudem in Form von Unterstützungen für den Wiederaufbau des Landes Gujrat nach dem Erdbeben oder Orissa nach dem Wirbelsturm ausgeweitet. Aber auch mit finanzielle Hilfen für den Aufbau einer Dorfschule in Gujrat (Anm. d. Red.: wir berichteten) sowie Ausbreitung unserer Aktivitäten in Belgien trugen zur Erweiterung unseres Horizonts bei.
Man kennt euch gut, wenn es ums Organisieren indischer Veranstaltungen in den Bereichen Sport, Tanz, Quiz usw. geht. Aber eine Party ("Desi Fever", Anm. d. Red.: wir berichteten) zu organisieren, war für euch sicherlich eine gänzlich neue Erfahrung. Was war die Idee hinter dieser Party und wie lautet euer abschließendes Fazit dafür?
DIYA hat bisher noch nie eine Party diesen Ausmaßes organisiert. Inder in den Niederlanden sind ganz besonders partywütig, doch außerdem war die Party auch sowas wie der Start des neuen DIYA-Vorstandes für das Jahr 2003.
Wann dürfen wir die nächste DIYA-Party erwarten? Was sind eure nächsten Projekte?
Wir organisierten diesen Monat ein Schauspiel, das
"Devdas Reloaded" heißt. Weitere Veranstaltungen wie ein Cricket-Turnier mit Grillfest in Belgien im Juli, eine Strandparty
imAugust, ein Dandia Festival im Oktober und eine Menge mehr, werde folgen.
Was möchtet ihr unseren Leserinnen und Lesern aus Deutschland sagen?
Im Namen von DIYA und der Freundschaft eurer und unserer Communities lade ich euch herzlich zu einem Besuch nach Holland und zu unseren kommenden Ereignissen ein.
Unsere aktuelle Informationen findet ihr auf unserer Internetseite
www.diya.nl
- ansonsten: schreibt uns doch einfach eine Mail: mail@diya.nl
Wir wünschen euch alles Gute!
Saikat, vielen Dank für diese Worte und dieses Interview. Wir nehmen eure Einladung gerne an.
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DIYA
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